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Fortschritt der Digitalen Transformation

in der Immobilienwirtschaft

Zielsetzung der Studie ist es, den Fortschritt der digitalen Transformation im beruflichen und privaten Sektor von Studenten sowie Berufstätigen aus dem Immobilienbereich zu vergleichen. Die Erfassung der "Digital Readiness" enthielt u.a. auch Fragen nach den digitalen Tools, die die Teilnehmer privat und geschäftlich nutzen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die unterschiedlichen Fortschritte bei der Annahme des Transformationsprozesses gleichermaßen bei den Berufstätigen und Unternehmen zu beobachten sind. Ein großer Teil der befragten Berufstätigen nutzt sowohl privat als auch beruflich regelmäßig neue digitale Technologien, allerdings wird besonders von Arbeitnehmern über 45 Jahre das Angebot an digitalen Möglichkeiten kaum angenommen. Im Vergleich dazu zeigt die Studie, dass Studenten zwar mehr technische Hilfsmittel nutzen als Berufstätige, der Unterschied jedoch kleiner ausfällt als erwartet. Bei den Unternehmen der Immobilienwirtschaft scheint die Bedeutung der digitalen Transformation mittlerweile angekommen zu sein. In der Umsetzung jedoch beklagen über der Hälfte der Unternehmen fehlenden oder geringen Fortschritt oder befinden sich noch mitten im Transformationsprozess. Dies scheint neben altersrelevanter Ursachen auch auf die mangelnde Zuständigkeit zurückzuführen zu sein. So gaben beispielsweise fast 81 Prozent der befragten Berufstätigen an, noch keine Abteilung oder Managementposition für die Umsetzung der digitalen Transformation beauftragt zu haben.

Die Studie ist am REMI der EBS Universität entstanden und wurde in Zusammenarbeit mit der Real I.S. AG und der ZIA e.V. durchgeführt.

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